Wir haben Rückenschmerzen – Warum?

Wie wir wissen ist der Rücken der schmerzt in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Fast jeder Mensch hatte schon einmal so eine Schmerzerfahrung gemacht. Sogar schon  Kinder im Schulalter können davon berichten. Warum ist das so?

Nach meinen Recherchen und meiner eigenen Erfahrung, gibt es nicht nur einen Grund. So viele verschiedene Möglichkeiten können Ursache für Rückenschmerzen sein.

Ich zum Beispiel bekomme sie wenn mein Magen oder Darm nicht richtig funktionieren, oder etwas Schweres verdauen muss (auch meine Psyche), oder wenn ich mich unterkühlt habe.

Viele heben zu schwer, machen einseitige Bewegungen, haben eine angeborene Schwäche, oder Krankheit, Muskelverspannungen, verklebte oder verletzte Faszien, einen Bandscheibenvorfall, einen eingeklemmten Nerv, sitzen zu viel oder ernähren sich nicht ausgewogen und gesund und sind eventuell übergewichtig.

Wie man sieht gibt es viele mögliche Gründe. Deshalb gilt es erstmal heraus zu finden was genau die Ursache für deine Schmerzen sind. Einen geeigneten Arzt oder Therapeuten zu finden ist nun der nächste Schritt.

Wie finde ich einen geeigneten Arzt bzw. Therapeuten?

Für viele ist der Gang zum Hausarzt der erste Schritt. Er kann erstmal checken ob Organe betroffen sind oder es evtl. einen anderen Grund für die Schmerzen gibt. Gegebenenfalls schreibt dann der Hausarzt eine Überweisung an einen Spezialisten. Empfehlungen von Familienmitgliedern oder Freunden kann man nutzen, wenn sie einen „guten“ Orthopäden oder Therapeuten kennen.

 

Sitzt man dann beim Spezialisten sollte man sich am besten vorbereiten, Fragen die man hat notieren, damit nichts vergessen wird. Heute haben die Ärzte meist leider sehr wenig Zeit für den Einzelnen und greifen zu schnellen oder kostspieligen Methoden, die Schmerzen, also Symptome zu beheben.

Falls dir eine Operation empfohlen wird, erkundige dich mit aller Sorgfalt ob das wirklich die beste Wahl ist. Stelle deinem Arzt folgende Frage: „Was passiert wenn ich mich gegen diese Therapie/Operation entscheide?“ Wenn die Folgen verheerend für dein Leben wären, dann solltest du gut darüber nachdenken und vielleicht weitere Informationen einholen, oder einen weiteren Spezialisten befragen.

Wenn es aber möglich ist mit einer Physiotherapie, Bewegung, Sport und der richtigen Ernährung  die Probleme in den Griff zu kriegen- dann wäre das die „sanftere“ Methode für deinen Körper. Ich habe sanftere in Anführungsstrichen gesetzt, da es natürlich nur mit Disziplin, Ausdauer und Motivation funktioniert und manchmal können auch Sportübungen sehr anstrengend sein.

ABER es lohnt sich! Für den Rest deines Lebens!!! Und der positive Nebeneffekt dabei: du kannst den Alterungsprozess durch Bewegung und die richtige Ernährung verlangsamen- das haben viele Studien herausgefunden.

 

Sanfte Therapien

Dazu zählen:

Osteopathie – sanfte manuelle Technik zum Lösen von Blockaden. Viele Osteopathen findest du im Internet. Dort kannst du dir auch teilweise Rezensionen über sie durchlesen.

Massagen/ Rolfing  – Verspannungen der Muskeln und Verklebungen der Faszien lösen. Wir sind bekanntermaßen die Experten für Massagen und besonders auch der Selbstmassage. Empfehlung von uns: für Massagen des Rückens, der Beine und des Po´s kannst du den JOYA® Classic/Body verwenden. Ohne viel Kraftaufwand und sogar auch auf der Kleidung!!!  Am besten informierst du in unserem Taschenbuch, da bekommst du ausreichend Tipps. Weitere Praxen und Spezialisten findest du in Netz.

Meditation – geistige Entspannung – ist der Geist entspannt ist auch der Körper entspannt. Meditation kann man in einer Gruppe mit Lehrer (oft auch Yogalehrern) lernen. Später kannst du das für dich alleine machen. Beispiele findest du in unserem Blogbeitrag: Wie kann dir Meditation helfen. 

Yoga – Kräftigung und Dehnung des Körpers, Bewusstwerden des eigenen Selbst´s. Yogalehrer findest du im Internet.

Qi Gong, Taijiquan – sanfte Bewegungen die auch die Organe anregen können. Auch hier findest du viele Informationen im Internet.

Akupunktur – den richtigen Punkt treffen und alles wieder in Gang setzen. Dein Hausarzt kann dir vielleicht schon sagen ob das für dich in frage kommt. Anbieter findest du ebenfalls im Internet.

Hypnose – Tiefenentspannung. Wichtig ist, das du einen Hypnotherapeut findest der dir sympathisch ist. Vielleicht kann dir aus deiner Bekanntschaft jemand eine/n empfehlen. Teste sie/ihn und fühle in dich hinein ob sie/er in für dich passt.

 

Spezielle Fitnessübungen im Sportstudio oder „Outdoor“ in Wald und Flur sollten mehrmals wöchentlich in deinem Trainingsplan stehen. Trainer in den Studios, oder Personal Trainer können dich in die richtigen Übungen einweisen. Viele Vereine bieten Yogakurse, Rückentraining oder Wirbelsäulengymnastik an. Heutzutage findest du sogar an deinem Urlaubsort jemanden der dich trainiert. Mit der Erfahrung die du dir aneignest, kannst du dann aber auch alleine, ohne Trainer, Übungen machen.

Empfehlungen für Personal Training: die ausgebildeten Trainer des „Premium Personal Trainer Club“. Wir haben die Arbeitsweise und verschiedene Trainer kennen gelernt und können sie dir wärmstens empfehlen.

 

Auch im Büro kannst du Gutes für deinen Rücken tun

Hier ein paar Beispiele:

  1. Becken schaukeln – so kommt Bewegung in die Lendenwirbelsäule

Setze dich aufrecht auf das vordere Drittel der Sitzfläche eines Stuhls, das Becken ruht auf den Sitzhöckern (das sind die beiden spitzen Knochen die du in der Mitte des Po´s spürst), die Füße sollten mehr als hüftgelenkweit auseinanderstehen. Die Hände liegen auf den Oberschenkeln, dabei zeigen die Finger nach vorn. Der Oberkörper ist in leichter Vorneigung aufgerichtet. Jetzt das Becken nach hinten kippen. Die Lendenwirbelsäule rundet sich dabei.

Dann das Becken nach vorn kippen, die Lendenwirbelsäule streckt sich. Der Brustkorb bleibt aufgerichtet und möglichst ruhig. Anschließend in die Ausgangsstellung zurückkehren. Du machst am besten 20 bis 25 Wiederholungen und das mehrmals täglich.

 

 

  1. Schulterblätter schieben- so kräftigst du die Schulterblattmuskulatur

Setze dich aufrecht auf den Stuhl, die Füße sind fest auf dem Boden. Der Oberkörper ist gestreckt und in leichter Vorbeugung. Die Arme zeigen nach unten und etwas nach vorn, die Handflächen sind ebenfalls nach vorn gedreht. Der Kopf ist aufrecht, die Schultern gesenkt.

Nun die Schulterblätter zusammenziehen – aber dabei nicht heben -. Die Arme bleiben ebenfalls bewegungslos. Die Muskelspannung zwischen den Schulterblättern halten, der Nacken bleibt gestreckt. Atme dabei ruhig. Die Arme bleiben die ganze Zeit vor den Hüften.

Mache diese Übung ca. 30 Sekunden und wiederhole sie drei mal.

 

 

  1. Kopf zur Seite neigen- das dehnt deine seitliche Hals- und Nackenmuskulatur

Stelle oder setze dich aufrecht hin. Hebe den Brustkorb, strecke die Arme nach unten, leicht vom Körper abgespreizt, die Handflächen zeigen nach vorn. Senke deine Schultern und strecke sanft deinen Nacken. Nun den Kopf zur Seite neigen, dabei senkt sich das Ohr zur Schulter, die Gegenschulter zieht behutsam nach unten. Die Position so halten und jetzt mit dem Kopf leichte Nickbewegungen ausführen. Den Unterkiefer dabei locker lassen. Spüre die Dehnung an der seitlichen Halsmuskulatur. Nun wechsle die Seite.

Mache 20 bis 25 Wiederholungen pro Seite.

 

 

  1. Kniebeuge – kräftigt deine Gesäß- und Beinmuskulatur

Nimm einen hüftgelenkweiten Stand ein. Die Füße leicht nach außen drehen, das Gewicht gleichmäßig auf die Fersenmitte und den Vorfuß verteilt. Der Oberkörper ist gestreckt. Ziehe deinen Unterbauch leicht nach innen. Nun die Knie beugen und dabei einatmen. Deine Füße bleiben fest am Boden. Das Becken nach hinten schieben, die Arme nach vorn führen und den Brustkorb aufrichten. Dabei soll die Lendenwirbelsäule in ihrer natürlichen Form bleiben. Dann Knie und Hüfte wieder strecken, dabei ausatmen und die Gesäßmuskulatur fest anspannen.

Mache die Kniebeugen 20 – 25 Mal und zwei Durchgänge.

Wenn du dann doch mal viel sitzt, solltest du wenigstens jede Stunde aufstehen und mal zappeln und hüpfen was das Zeug hält!! Natürlich wenn es gerade passt.  In einem Kundengespräch oder wichtigem Meeting, oder Ähnlichem kannst du es ja auf danach verschieben.

Ganz viele empfehlenswerte Übungen und Wissenswertes über das Thema findest du in der: GEO Wissen „Gesundheit“ Nr. 8 „Mein Rücken“.

 

Da sieht man es mal wieder die Ernährung ist das A und O!

Bei meinen Recherchen zu jedem Thema über das ich hier in unserem Blog schreibe, treffe ich immer auf die Ernährung. Ich komme zu dem Schluss dass das mit dem wir uns ernähren, das ausmacht wie gesund wir sind und zu den wichtigsten Dingen in unserem Leben gehört.
Allerdings sind wir heutzutage vielen Schadstoffen in unserer Nahrung ausgesetzt! Die Art und Weise wie unsere Lebensmittel angebaut und versorgt werden, wie lange sie dann im Supermarkt in Plastiktüten verweilen bis sie auf unseren Teller finden.  Wie die Tiere aufwachsen die wir essen, mit was sie ernährt und behandelt werden und welchem Stress sie ausgesetzt sind.

Schau genau wo du deine Lebensmittel kaufst, schaue auf die Inhaltsliste. Vermeide zu viel Zucker, Salz und Alkohol. Esse Obst und Gemüse und Kräuter wenn sie in der Region auch reif sind, in der du lebst. Versuche nicht zu große Mengen auf einmal zu essen. Kaue gut! Denn die Verdauung fängt beim Kauen an.

Versuche herauszufinden was zu dir und deinem Körper passt, was du gut verdaust und dich stärkt.
Das kann manchmal wie eine Art Testphase sein. Oder du gehst zu einem Ernährungsexperten, der kann dir sicher auch helfen. Es lohnt sich sehr die richtige Ernährung zu finden. Du kannst dich nämlich leicht fühlen, da der Darm nichts „Schweres“ verdauen muss und wirst nach dem Essen nicht so müde. Ein tolles Lebensgefühl!

 

Hättest du es gedacht? Wir schlafen wohl alle falsch!

Stell dir vor wie es deinem Körper geht wenn du viel sitzt und die gleiche Position- weil gewohnt- auch im Bett annimmst?
Das heißt mit angewinkelten Beinen schlafen. Die meisten Menschen haben eine seitliche Schlafposition mit hochgezogenen Beinen. Das ist ganz schlimm für den vorderen Körperbereich. Denn genauso sitzen wir bis zu 14 Stunden am Tag!
Verkürzte Sehnen, Faszien und Muskeln können die Folge sein und die Bandscheiben können Schaden nehmen. Und das schadet auch den darin und darunter befindlichen Organen!

Die beste Schlafposition ist auf dem Rücken mit ausgestreckten Beinen und OHNE Kopfkissen! Stell dir das mal vor- was für eine Umstellung… Immer wenn du wach wirst solltest du deswegen deine Schlafposition in die gesündere ändern. Am Anfang fühlt sich das unbequem an und man kann sogar Muskelkater bekommen- aber nach ca. 2 Wochen hast du dich daran gewöhnt und du wirst spüren das du ohne Schmerzen aufwachst und dich nicht gekrümmt aus dem Bett bewegen musst.

Sehr gut, kurz und knackig erklärt wird das in diesem Video von Liebscher & Bracht: https://www.youtube.com/watch?v=mmMPprcmJeA

 

Jetzt kann es ja nur noch gut werden! Nun wünsche ich dir einen schmerzfreien Rücken, eine entspannte Zeit mit wenig Stress. Alles Gute für dich, deine Chris von JOYA.

 

 

 

_Quellen: eigene und Erfahrung meines Umfeldes, GEO Wissen „Gesundheit“ Nr. 8 „Mein Rücken“, Liebscher & Bracht Video über den gesunden Schlaf.

 

 

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