Nimm es selbst in die Hand – befreie dich von Triggerpunkten!

Habe ich einen Triggerpunkt? Und wenn ja, ist er für meine Schmerzen verantwortlich? Was kann ich selbst tun? 


Was ist ein Triggerpunkt

Triggerpunkte sind verhärtete Stellen im Gewebe die Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen auslösen.

Vorkommen können diese Punkte in den Muskeln, in den Sehnen, Bändern, der Knochenhaut und im Unterhautbindegewebe.

Am Meisten erforscht und bekannt sind die myofaszialen Triggerpunkte. Die Punkte in der Skelettmuskulatur.
Sie befinden sich in den Muskelfaserbündeln und werden auch Myogelosen genannt.

Vielleicht hast du selbst bereits einen dieser verhärteten Punkte bei dir ausfindig gemacht?

Diese Stellen sind Ursache für Schmerzen die manchmal in ganz anderen Körperregionen erscheinen. Das geschieht durch die sogenannte Schmerzübertragung. 


JEDER Muskel kann betroffen sein

Wusstest du das sie in jedem Muskel entstehen können? Es gibt „bevorzugte“ Regionen in denen sie beim Menschen häufig auftreten: Nacken- und Kopfbereich, Muskeln der Schulter, unter dem Schulterblatt, neben der Wirbelsäule, Gesichtsmuskeln, Armmuskeln, Rückenmuskulatur, Beinmuskulatur, Fußsohlen …

Oft sind sie dort schon jahrelang und werden spät als Ursache von Schmerzen, oder den unterschiedlichsten Problemen in der Körperregion, erkannt.

Gründe für Triggerpunkte 

Spannungszustände in der Muskulatur und in den Faszien sind der Auslöser für die Triggerpunkte. Es kommt zu einer Dauerkontraktion, zu ständig angespannten Muskelfasern. Diese Fasern ermüden wenn keine Ausgleichsbewegung stattfindet. Es entstehen die verhärteten Knötchen.

Du kannst dir vielleicht vorstellen was das bedeutet: im Gewebe findet ein ständiger Zug in alle Richtungen des umgebenden Gewebes statt.

Begünstigt werden Triggerpunkte durch:

  • immer gleiche Bewegungsabläufe über längeren Zeitraum
  • Unfälle
  • extreme Belastung bzw. akute Überbelastung
  • schlechte Schlafposition
  • mangelnde Nährstoffzufuhr
  • psychische Belastungen, emotionaler Stress

An alle Frauen: sie können auch entstehen durch zu schwere Handtaschen die man immer über derselben Schulter trägt!!

Für welche Schmerzen ist er verantwortlich

Schmerzen die häufig Grund eines Triggerpunktes sind:Schmerzhaft sind Verspannungen im Schulterbereich

  • Rückenschmerzen,
  • Spannungskopfschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Schmerzen im Handgelenk
  • Ellenbogenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Hüftgelenk-Schmerzen

Die Schmerzen die der Triggerpunkt verursacht kann auftreten

– direkt am Triggerpunkt

– am Ansatz des Muskelstrangs – indem der Triggerpunkt sich befindet

– in einer anderen Körperregion (Schmerzübertragung)

Die Schmerzen können nur wenig zu spüren sein bis hin zu sehr starken Schmerzen, sodass sie das tägliche Leben enorm einschränken können. Viele Menschen leiden sogar jahrelang an den Folgen dieser Spannungspunkte.

 

Den Schmerzpunkten vorbeugen

 

abwechslungsreiche Sportübungen – FaszientrainingYoga Übung im Freien
täglich ausreichend Bewegung
Ernährungsumstellung  – gesunde Ernährung
Vermeidung von Überlastungen und einseitigen Bewegungsabläufen
Stressreduktion – positive Lebenseinstellung

ABER: jetzt sind sie bei den meisten schon mal da, was kann man tun das die Probleme gelindert werden bzw. verschwinden?

Gute Nachricht: man kann etwas dagegen tun! Man kann schmerzhafte Triggerpunkte selbst behandeln!

Behandlung der Triggerpunkte


Zuallererst musst du die schmerzhaftesten Punkte lokalisieren. Dafür musst du wissen dass ein entspannter Muskel unter normalem, nicht zu starkem Druck nicht schmerzhaft reagieren sollte. Wenn du aber schon mit normalen- also keinem übermäßigen Druck, so eine Stelle findest, dann wird es vermutlich ein solcher Triggerpunkt sein.

Du kannst auch feststellen ob es sich um einen Triggerpunkt handelt ,wenn du beim Druck den du auf ihn ausübst deine bekannten Schmerzen zu spüren sind oder generell ein Schmerz übertragen wird.

Manchmal kommt es vor, das man auch auf einen Nerv trifft.  Das ist ebenfalls schmerzhaft. Aber auch wenn du hier eine Massage durchführst und nicht zu extrem drückst, ist das nicht dramatisch und führt normalerweise zu keinen Problemen.

Anwendung ohne Akupressur Disc in der Hand


Punkt gefunden und behandeln

 

Du hast jetzt also einen Punkt gefunden der dich ärgert und der Probleme bereitet. Jetzt gibt es zwei verschiedene Massagetechniken die du anwenden kannst:

 

 

Drücke direkt auf diesen Punkt verstärke dann etwas den Druck und bleibe so mindestens für 30, 40 Sekunden, dann lässt du behutsam wieder los- das nennt man „Ischämische Kompression“ 

Du setzt kurz vor dem Schmerzpunkt an und streichst mit etwas Druck in ca. 1- 2 cm langen Strichen darüber, mit mehrmaligen Wiederholungen

Ich selbst verwende die erste Technik. Besonders am Fuß hat mir das wunderbar geholfen. Hier kannst du das in einem kurzen Video anschauen.

Auf das solltest du achten:

  • den Muskel entspannt lassen und beim Drücken den Schmerz nicht zu stark intensivieren
  • du drückst genau auf die schmerzhafte Stelle aber nur so fest dass der Schmerz noch eine „angenehme“ Qualität hat – an der Grenze zum Unbehagen

Das ist natürlich ganz individuell. Du bist hier gefragt die genaue Intensität herauszufinden und die Reaktion deines Körpers zu beobachten.

Es könnte zum Beispiel sein das du eine Massage durchführst und dann ein oder zwei Tage Pause brauchst. Genauso gut kann es sein, dass du am Anfang zwei bis dreimal täglich eine Massage machen kannst. Es liegt ganz bei Dir.
Am besten du beginnst am Anfang mit leichtem Massagedruck und kurzen Massagen und steigerst es dann von Mal zu Mal.

Hilfsmittel für die Behandlung und Vorbeugung

 

Das JOYA Massage Roller Sortiment

Die JOYA Massageroller aus Holz und aus Mineralstoffverbindung

 

Du, oder eine Person die dir behilflich ist, ihr könnt diese Massage natürlich mit den Fingern durchführen. Die könnten allerdings dann auch mal schmerzen. Deswegen gibt es auf dem Markt zahlreiche Hilfsmittel.

 

 

 

 

 

Bei den JOYA ®Produkten kann ich dir empfehlen:

den JOYA® Stift/ Fineliner
den JOYA® Classic /Body
speziell für den Nacken den JOYA® Face & Body
Akupressur Disc für den Classic / Body

 

Den Stift hältst du, wie der Name schon sagt, wie einen Kuli oder Stift. Er ist für Punkte geeignet die kleiner sind und die du nicht so lange gedrückt halten musst.

Der Classic/Body gibt dir die Möglichkeit länger an einem Punkt verweilen zu können. Er liegt wie ein Handschmeichler in deiner Hand und du bekommst keine Schmerzen beim Druck ausüben.

Den Face & Body kannst du so optimal greifen, dass du ganz einfach deinen Nacken massieren kannst.

Falls du noch mehr „Kugel“  brauchst, empfehle ich dir unsere „Akupressur Disc“. Das legst du in die Öffnung unter die Kugel. (Classic Body)  Somit steht sie noch weiter heraus und kann noch tiefer in den Muskel gedrückt werden. Aber Achtung: wieder bist du hier gefragt zu entscheiden wie stark der Druck sein soll!

Weitere Hilfsmittel die es zu kaufen gibt:

bei Liebscher und Bracht : Schmerzfrei Drücker Set- allerdings ziemlich teuer… oder kleine Faszientools bei Black Roll. 

Massagöle findest du z. Bsp. in der DM Drogerie oder online. Achte auf natürliche Inhaltsstoffe.

Wenn du nach diesen Anwendungen trotzdem noch Probleme mit schmerzhaften Muskelbereichen hast, dann empfehle ich dir einen Therapeuten aufzusuchen der sich darauf spezialisiert hat. Im Internet solltest du jemanden in deiner Nähe finden können.

Ich hoffe ich konnte dir die wichtigsten Fragen beantworten.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gern an mich wenden. Auch im Internet gibt es zahlreiche Informationen zur Behandlung von Triggerpunkten. Gern stehe ich dir für Tipps zur Verfügung.

Kontakt:
Per Mail: info@joya.eu oder per Telefon: 0049 6251 136 55 29
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Eine schmerzfreie, federleichte Zeit wünscht dir Christiane von JOYA!

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