Was sind Triggerpunkte und wie kannst du sie selbst lösen
Hast du einen Triggerpunkt? Und wenn ja, ist er für deine Schmerzen verantwortlich? Was kannst du selbst tun? Kannst du deine Schmerzen lindern ohne Medikamente einnehmen zu müssen?
Wähle hier dein Triggerpunkt Thema – so kommst du zu den Antworten
1. Was ist ein Triggerpunkt – ist er für deine Schmerzen verantwortlich?
2. Wie und Warum entstehen Triggerpunkte
3. Für Schmerzen in welchen Bereichen ist er verantwortlich
4. Wie kannst du dir selbst helfen – Löse deinen Triggerpunkt!
5. Lösungshilfen – einfach und schnell
6. Wie verhalte ich mich in Zukunft – Vorbeugung – Prävention
Triggerpunkte sind verhärtete Stellen im Gewebe die Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen auslösen.
Vorkommen können diese Punkte in den Muskeln, in den Sehnen, Bändern, der Knochenhaut und im Unterhautbindegewebe.
Am Meisten erforscht und bekannt sind die myofaszialen Triggerpunkte. Die Punkte in der Skelettmuskulatur.
Sie befinden sich in den Muskelfaserbündeln und werden auch Myogelosen genannt.
Vielleicht hast du selbst bereits einen dieser verhärteten Punkte bei dir ausfindig gemacht?
Diese Stellen sind Ursache für Schmerzen die manchmal in ganz anderen Körperregionen erscheinen. Das geschieht durch die sogenannte Schmerzübertragung. Diese Übertragung erfolgt, so sagen es die Studien, über das zentrale Nervensystem.
Man unterscheidet grundsätzlich in
– aktiven Triggerpunkten und
– latenten Triggerpunkten.
Die latenten Triggerpunkte spürt man, im Gegensatz zu den Aktiven, erst wenn man direkten Druck auf sie ausübt. Oft werden sie überhaupt nicht bemerkt und „stören“ auch nicht. Sie können sich allerdings zu Aktiven, schmerzenden Stellen entwickeln.
Die verhärteten Stellen sind stetig „angespannt“. Die Muskelfasern sind in einer ständigen Kontraktion. Das führt dazu dass an diesen Stellen die Durchblutung nicht gut funktioniert. Damit verbunden ist die Nährstoffzufuhr. Der Abtransport von schädlichen, nicht mehr gebrauchten Stoffen wird erschwert bzw. ist gar nicht möglich.
JEDER Muskel kann betroffen sein
Wusstest du das Triggerpunkte in jedem Muskel entstehen können? Es gibt jedoch „bevorzugte“ Regionen in denen sie beim Menschen häufig auftreten. Im Nacken- und Kopfbereich, in den Muskeln der Schulter, unter dem Schulterblatt, neben der Wirbelsäule, in den Gesichtsmuskeln, den Armmuskeln, der Rückenmuskulatur, der Beinmuskulatur, den Fußsohlen …
Oft sind sie dort schon jahrelang und werden spät als Ursache von Schmerzen, oder den unterschiedlichsten Problemen in der Körperregion, erkannt.
Spannungszustände in der Muskulatur und in den Faszien sind der Auslöser für Triggerpunkte. Es kommt zu einer Dauerkontraktion, zu ständig angespannten Muskelfasern. Diese Fasern ermüden wenn keine Ausgleichsbewegung stattfindet. Es entstehen die verhärteten Knötchen, die Triggerpunkte.
Du kannst dir vielleicht vorstellen was das bedeutet: im Gewebe findet ein ständiger Zug in alle Richtungen des umgebenden Gewebes statt.
Begünstigt werden Triggerpunkte durch:
– immer gleiche Bewegungsabläufe über längeren Zeitraum
– Unfälle
– extreme Belastung bzw. akute Überbelastung
– schlechte Schlafposition
– mangelnde Nährstoffzufuhr
– psychische Belastungen, emotionaler Stress
Sei es im Arbeitsalltag, in der Freizeit oder beim Sport, bewegt man sich und damit seine Muskulatur immer auf dieselbe Weise, kann das Spannungszustände und damit Triggerpunkte und Schmerzen zur Folge haben.
Ebenso kann ein Unfall der als Folge z.Bsp. ein Schleudertrauma hat, Triggerpunkte bedingen.
Die Ernährung spielt ebenfalls eine enorm große Rolle. Fehlt es an wichtigen Nährstoffen dann kann das zu Störungen in der Muskulatur oder in den Faszien kommen.
Was sicher viele Menschen unterschätzen ist, dass auch hoher emotionaler Stress sich auf der körperlichen Ebene als Verspannung zeigen kann.
Sei es durch den Verlust eines geliebten Menschen, dem intensiven Arbeits- oder Famillienalltag, äußere Einflüsse wie durch die Coronasituation oder ähnlichen Ereignissen bzw. Nachrichten die fortwährend auf einen „einprasseln“.
Die Schmerzen die der Triggerpunkt verursacht kann auftreten
– direkt am Triggerpunkt
– am Ansatz des Muskelstrangs – indem der Triggerpunkt sich befindet
– in einer anderen Körperregion (Schmerzübertragung)
Die Schmerzen können nur wenig zu spüren sein bis hin zu sehr starken Schmerzen, sodass sie das tägliche Leben enorm einschränken können. Viele Menschen leiden sogar jahrelang an den Folgen dieser Spannungspunkte.
Schmerzen die häufig Grund eines Triggerpunktes sind:
– Rückenschmerzen,
– Spannungskopfschmerzen,
– Knieschmerzen
– Schmerzen im Handgelenk
– Ellenbogenschmerzen
– Schulterschmerzen
– Hüftgelenk-Schmerzen.
Durch Druckausübung auf die Triggerpunkte, kannst du dir Abhilfe schaffen.
Dadurch wird das Gewebe wieder besser durchblutet. Wichtige Nährstoffe können hinein und Schädliche abtransportiert werden.
So gehst du vor
Du solltest den Druck einige Zeit, ca. 3- 5 Minuten, gleichmäßig ausüben.
Das ist natürlich ermüdend für deine Finger. Dafür wurden die JOYA Power Trigger entwickelt. Sie helfen dir effektiv und schnell die Spannungen zu lösen.
Zuallererst musst du die schmerzhaftesten Punkte lokalisieren. Dafür musst du wissen dass ein entspannter Muskel unter normalem, nicht zu starkem Druck nicht schmerzhaft reagieren sollte. Wenn du aber schon mit normalen- also keinem übermäßigen Druck, so eine Stelle findest, dann wird es vermutlich ein solcher Triggerpunkt sein.
Du kannst auch feststellen ob es sich um einen Triggerpunkt handelt ,wenn du beim Druck den du auf ihn ausübst deine bekannten Schmerzen zu spüren sind oder generell ein Schmerz übertragen wird. Dabei ist es wichtig das du präzise auf die schmerzhaften Punkt drückst, aber den Schmerz nicht ins Maximum steigerst.
Du kannst auch in kleinen Streichungen über dem Triggerpunkt massieren. Diese Streichungen sollten nur in wenigen Millimeter bzw. Zentimetern erfolgen.
Manchmal kommt es vor, das man auch auf einen Nerv trifft. Das ist ebenfalls schmerzhaft. Aber auch wenn du hier eine Massage durchführst und nicht zu extrem drückst, ist das nicht dramatisch und führt normalerweise zu keinen Problemen.
Das JOYA Set mit den drei Triggereinsätzen ist für den Classic Body Massageroller gedacht. Du kannst es ganz leicht einsetzen indem du die Kugel herausnimmst und das Tool das du benutzen möchtest, einsetzt.
Voraussetzung für die Einsätze ist das du einen Classic Body besitzt. Entferne die Kugel mit dem Wechselsauger und setze das Tool, das du verwenden möchtest ein.
Noch kein Massageroller zu Hause? Dann kannst du ihn hier bestellen.
Grundsätzlich kannst du selbst testen welchen Trigger du für welche Muskelpartie verwenden möchtest.
Wir möchten dir einige Tipps zur Anwendung geben:
Power Trigger 1
Dieses Tool ist für kleine Muskelbereiche geeignet in die du tief eindringen möchtest. Zierliche Personen benutzen auch gern diesen Trigger. Für die Regionen Hände, Arme und Gesicht geeignet.
Power Trigger 2
Er ist geeignet für mittelgroße Triggerpunkte und größere Muskelbereiche wie Waden, Oberarme, Schultern.
Power Trigger 3
Dieses Tool ist für große Muskelbereiche gedacht. Zum Beispiel den Rücken, die Gesäßmuskeln oder die Oberschenkel.
Auch größere, kräftige Personen verwenden gern dieses Tool.
- Neue und andere Bewegungsabläufe
- Dehnungsübungen
- Faszientraining
- Ernährung umstellen
- Gedankenhygiene
- Stressreduktion – positive Lebenseinstellung
Vorbeugend kannst du z. Bsp. neue Bewegungsabläufe in deinen Alltag mit einbauen. Sei es, dass du wie ein Panther auf alle Vieren läufst, oder springst wie ein Känguru – wichtig ist das deine täglichen Bewegungen nicht einseitig sind und immer gleich ablaufen.
Dehnen ist ebenfalls eine sehr wichtige Übung. Einfach mal nach vorne beugen und die Arme baumeln lassen oder wippend den Boden immer wieder berühren. Das ist gut für die Faszien, Sehen und Bänder.
Faszientrainig ist heute in aller Munde. Was sie genau sind kannst du in unserem Blogbeitrag erfahren. Kurz gesagt umgeben sie jeden Muskel und übertragen auch Impulse. Sie können „verkleben“ . Auch in den Faszien können sich Triggerpunkte befinden. Halte sie also geschmeidig!
Für deine Gesundheit und deinen Körper mit das Wichtigste ist eine ausgewogene, gesunde, zu deinem Typ passende Ernährung. Tipps kannst du dir bei Ernährungsexperten auch im Internet holen.
Das Wort Gedankenhygiene ist nicht so geläufig. Es bedeutet , dass du auf deine Gedanken acht geben solltest. Gesunde Gedanken sind aufbauende, positive und mutige Gedanken. Umgebe dich mit Menschen die dir gut tun und hole dir gegegenenfalls Unterstützung bei einer/m Therapeut*in
Stressreduktion ist enorm wichtig in unserem gehetzten Alltag. Dabei ist positiver Stress natürlich gesünder. Versuche jedoch die Faktoren die dich in negativen Stress kommen lassen zu minimieren. Auch hier kannst du Hilfe in Büchern, Workshops, Podcasts und bei Therapeuten finden.